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Kirchhain. Mehr als 50 teils zündfähige Sprenggranaten aus dem Krieg sind in einem Kieswerk im Nachbarkreis gefunden worden.
Erst vergangenen Mittwoch hatten Baggerarbeiten im Kieswerk an der Kreisstraße 32 eine Sprenggranate ans Tageslicht gefördert, wie Polizeisprecher Martin Ahlich am Montag berichtete. Die an diesem Tag vom Kampfmittelräumdienst entsorgte Granate war nicht zündfähig.
Anders verhielt es sich bei dem Fund an diesem Montag. Nach Angaben des Kampfmittelräumdienstes waren von den weiteren etwa 50 Sprengkörpern noch etliche zündfähig. Der Betriebsleiter meldete um kurz nach 14 Uhr zunächst vier oder fünf neuerliche Granantenfunde. Da die Sprengkörper den erst vor einer Woche gefundenen gleichten, handelte der Mann sofort und sperrte die Fundstelle großräumig ab.
Der Kampfmittelräumdienst erschien und legte nach und nach gut 50 etwa 60 Zentimeter lange Sprenggranaten mit einem Durchmesser von etwa 10,5 Zentimetern frei. Die Granaten stammen vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg.
Aus Sicherheitsgründen will der Betreiber die weiteren Baggerarbeiten im Kieswerk erst nach einer in den nächsten Tagen folgenden gründlichen Absuche des Geländes fortsetzen. (ots/pfa)
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