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Korbach. Der stellvertretende Stadtbrandinspektor Carsten Vahland ist im Urlaub Zeuge einer spektakulären Rettung geworden.
Mit seiner Familie verbrachte der stellvertretende Korbacher Stadtbrandinspektor die Sommerferien im Allgäu. In der Nähe von Buchenegg, gelegen zwischen Bodensee und Sonthofen, unternahmen die Vahlands eine Bergwanderung. Hier war kurz zuvor im Bereich eines bewaldeten Steilhanges eine Wanderin gestürzt. "Genau in dem Moment, als wir die Unfallstelle passieren mussten, begann der Helikopteranflug zur Windenbergung der Frau", berichtet der Korbacher Feuerwehrmann. "Somit wurden wir hautnah Zeugen dieser spektakulären Rettungsaktion".
Hubschraubereinsätze "sind ja nichts Unbekanntes für uns. Regelmäßig haben wir bei Verkehrsunfällen mit diesem Rettungsmittel zu tun", sagt Vahland. "Es ist aber ein himmelweiter Unterschied, solche Einsätze auf der Straße abzuarbeiten oder in einer Steilwand, die nur über schmale Kletterpfade verfügt". Den Kräften der Bergwacht Oberstaufen sowie der Besatzung des aus Kempten eingeflogenen Hubschraubers Christoph 17 könne man nur sehr großen Respekt für ihre anspruchsvolle Arbeit zollen.
Hubschrauber "stand" minutenlang in der Luft "Es war für mich und meine Familie schon ein besonderes Erlebnis. Der Hubschrauber stand während der Rettungsaktion minutenlang punktgenau über der Einsatzstelle, also nur wenige Meter über den Baumwipfeln und unseren Köpfen", schildert der stellvertretende Korbacher Stadtbrandinspektor. Die Luftverwirbelungen hätten alles in Bewegung versetzt. "Wenn man dies auf nur wenigen Quadratmetern eines Felsvorsprungs im Steilhang erlebt, bekommt man schon ein mulmiges Gefühl".
Beim zweiten Anflug zur Windenrettung der Frau waren Vahland und seine Familie bereits einige Meter höher auf sicherem Terrain - aber diesmal in Augenhöhe mit dem Piloten. "Hier konnte ich ein paar Bilder machen, über die sich die Bergwacht sehr gefreut hat" - allein schon deswegen, weil ihr Pressesprecher nämlich selbst am Bergetau und hing und somit keine Möglichkeit hatte, diesen Einsatz zu dokumentieren.
Nach Erstversorgung und Schienung wurde die Verunglückte im Bergesack am 50 Meter langen Bergetau nach oben gezogen und von der Besatzung des Rettungshubschraubers in eine Klinik geflogen. (pfa, Fotos: Carsten Vahland/Bergwacht Oberstaufen/pfa) __________________________________________________________________ Mit einem Hubschrauber war im Mai eine Verletzte am Edersee ausgeflogen worden: Verletzte mit Heli aus Nationalpark gerettet (16.05.2010, mit Video u. Fotos)
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